Was ist Content Shock und wie können Sie darauf reagieren?

Content Shock: Wenn man den Inhalt vor lauter Content nicht mehr sieht. Content Shock: Wenn man den Inhalt vor lauter Content nicht mehr sieht.

Vielleicht haben Sie den ominösen Begriff schon mal irgendwo vernommen: Content Shock. Klingt wie ein neues Sicherheitssystem für Autos. Aber was ist damit wirklich gemeint?

Content Shock – Eine kleine Definition

Eigentlich ist alles ganz simpel: Als Unternehmen bemerkt haben, dass mehr Content zu mehr Auffindbarkeit führt, überschwemmten sie den Markt mit Inhalt. Das hatte zum Resultat, dass der wirklich relevante Content unauffindbar wurde. Online-Texter wurden in Rappenpreisen pro Wort bezahlt – ein Preismodell, das nur dazu führen konnte, dass Texte zusammenkopiert wurden. Originalen, qualitativ wertvollen Content zu erstellen, kann sich zu diesem Preis niemand leisten.

«Content Shock ist der Moment, wenn mehr Content produziert wird, als konsumiert werden kann.»

Das Ganze wird noch klarer, wenn wir uns die folgende Grafik vergegenwärtigen. Sie zeigt, was online in gerade mal 60 Sekunden weltweit geschieht:

Quelle: http://www.smartinsights.com/internet-marketing-statistics/happens-online-60-seconds/ Quelle: http://www.smartinsights.com/internet-marketing-statistics/happens-online-60-seconds/

Wenn man dazu diese Insight aus dem European Content Marketing Report 2016 kennt, ist der Fall klar: Es wird immer mehr Content geben, weil immer mehr Content produziert wird.

Quelle: http://www.smartinsights.com/content-management/content-marketing-strategy/content-marketing-europe-2016/ Quelle: http://www.smartinsights.com/content-management/content-marketing-strategy/content-marketing-europe-2016/

Content Shock ist keine neue Idee

Bereits vor mehr als zwei Jahren (eine Ewigkeit im digitalen Zeitalter) wurde deswegen von vielen Seiten geunkt, Content Marketing sei keine nachhaltige Strategie. Die Rechnung ist auch hier wieder einfach: Wenn ich mehr Content liefern muss, um Leser zu behalten, dann kostet mich das mehr Geld in der Erstellung der Inhalte. Was wiederum bedeutet, dass jeder Leser teurer wird. Sobald der Return on Investment nicht mehr stimmt, kann ich die Content Strategie einstampfen, weil sie nicht nachhaltig ist. Soweit korrekt.

Nicht mehr Content, sondern besserer Content

Was mich zum Ausweg bringt: dass guter Content einfach untergeht, ist ein Irrglaube. Als vor zwei Jahren diese Befürchtungen geäussert wurden, waren die Algorithmen der Suchmaschinen anders. Qualitativ hochwertiger Content konnte nicht unterschieden werden von Copy-Paste-Massenware. Das hat sich geändert. Heute gilt: wer seine Kunden kennt und sie mit zielgerichtetem, guten Content bedient, der erreicht sie auch.

Mehr als nur Auffindbarkeit

Beim Content geht’s nicht nur um Verkauf. Mit gutem Content platzieren Sie sich als Experte. Das hilft nicht nur in der Kundenfindung und Kundenbindung, sondern auch Ihrem Image gegenüber der Konkurrenz und beispielsweise als Arbeitgeber. Mit kommuniziertem, relevantem Know-How ragen Sie aus der Masse heraus. Nicht nur online, sondern ganz konkret da draussen.