Wenn Sie eine Website haben, dann müssen Sie SEO (Search Engine Optimization) betreiben. Das haben Sie bestimmt schon gehört. Bloss – worum geht’s dabei?

Wenn Sie Ihren Programmierer fragen, dann wird der Ihnen einen Schwall Worte an den Kopf hauen, die Sie nicht verstehen.

Keine Angst, Sie müssen auch nicht.

Denn die gute Nachricht: wenn Ihre Seite über ein gutes Content Management System (CMS) verfügt, dann erledigt das System die Arbeit für Sie – zumindest ganz viel davon.

Keine Zeit für Fachchinesisch?

Sie wollen sich nicht herumschlagen müssen mit Robots.txt, mit Rel=“next“, mit <h1> und Meta Descriptions?

Und Sie haben auch keine Zeit, um Infografiken wie diese hier verstehen müssen (ist übrigens eine sehr gute Infografik, aber eben, man muss sich schon mit SEO befassen, um sie zu verstehen).

Brauchen Sie auch nicht:

  1. Es gibt Spezialisten, die das Ganze für Sie erledigen. Beispielsweise die hier.
  2. Gute Content Management Systeme übernehmen einen grossen Teil der Arbeit für Sie

Ein bisschen SEO-Wissen schadet nie

Wenn Sie sich trotzdem mal ein wenig einlesen möchten, warum es denn eigentlich geht, kann ich Ihnen das hier empfehlen: https://www.arteria.ch/kompetenz/faktoren-fuer-ein-gutes-google-ranking-1/# und https://www.arteria.ch/kompetenz/faktoren-fuer-ein-gutes-google-ranking-2/#. Gute Artikel, die in verständlichen Worten 4 wichtige Faktoren für SEO erklären:

  1. Suchbegriffe in der URL verwenden: "Wörter und Wortgruppen die in der Seiten-URL (auch «Slug» genannt) direkt hinter der Domain erscheinen, helfen die Relevanz für einen passenden Suchbegriff zu erhöhen." Quelle: arteria
  2. Suchbegriffe im Seitentitel verwenden: in den meisten guten CMS wird ein Feld ausgewiesen, welches Ihnen erlaubt, den Seitentitel einzugeben. Worauf Sie dabei achten müssen, erfahren Sie hier.
  3. Speziell hervorgehobene Suchbegriffe, beispielsweise, indem Sie sie fett markieren. Das hilft nicht nur den Suchmaschinen, sondern auch beim Querlesen. Besucher, die auf Ihre Website gelangen, lesen erstmal das, was Ihnen ins Auge springt. Vergessen Sie nie, dass wir Menschen mittlerweile eine Aufmerksamkeitsspanne haben, die kürzer ist als diejenige eines Goldfischs. Helfen Sie Ihren Besuchern und geben Sie ihnen kleine Häppchen mit der wirklich wichtigen Information. Und wenn's gut ist für die SEO, warum nicht?
  4. Suchbegriffe in den Bildbeschreibungen verwenden – das wird sehr oft vernachlässigt, ist aber wichtig. Nicht nur für die SEO Ihrer Seite. Sie tragen damit dazu bei, dass Ihre Bilder auch in der Bildersuche von Google gefunden werden. Und damit gelangen ganz einfach mehr Leute auf Ihre Seite. Klar, oder?
  5. Keyword Stemming: klingt schon wieder Fachchinesisch, ist aber nicht so schlimm. Dabei geht's eigentlich nur drum, dass Ihr Inhalt ein Keyword nicht nur immer in derselben Form nennen sollte. Variation ist das Ah und Oh. Das Beispiel gibt's hier.
  6. Interne Textlinks verwenden ist ein Muss. Man sollte dabei darauf achten, dass man bestehenden Text verlinkt, der am besten auch gleich aussagt, was sich am Ziel verbirgt. Also nicht mehr "Bitte hier klicken" sondern direkt zum Artikel von arteria linken.
  7. Suchbegriffe in der Domain waren mal wichtiger als sie es jetzt sind, aber es ist bestimmt nicht schlecht, den einen oder anderen Begriff da zu haben. Bloss: wer reserviert schon erfrischungsgetränk-cocacola.com? Naja, extremes Beispiel, aber Sie wissen schon...
  8. Google verlautbart, dass https:// sich günstig auswirkt. Ganz so wichtig sei das nicht, aber weh tut's nicht. Und meist ist das bei Ihnen entweder eh schon eingerichtet, oder Sie bekommen es kostenlos vom Hoster. Also warum nicht?

Natürlich – SEO gehtweiter als das. Aber es sind ja auch erst der ersten beiden Artikel in einer Serie von drei. Also am Besten reinschauen, abonnieren und den Rest in den nächsten Wochen automatisch in die Inbox bekommen.

Und wenn Sie gleich jetzt sofort viel mehr über SEO wissen wollen gibt's hier eine schöne Zusammenstellung von Artikeln von Neil Patel: 10 Articles That Will Turn You Into An SEO Expert.

Die sind auf Englisch, aber gut. Und sie gehen extrem in die Tiefe, schiessen also vielleicht ein wenig über das Ziel hinaus.

Wenn Sie das Wissen gerne häppchenweise hätten und auch gerne mal auf Twitter unterwegs sind, dann kann ich Ihnen @zielbar empfehlen. Die twittern und bloggen zu SEO und auch ganz anderen spannenden Themen wie beispielsweise Content Marketing.

Und wenn Sie gleich dabei sind, dann können Sie sich auch
@TexterKonzepter gleich gönnen

Los geht’s!

Aber erstmal lesen Sie am Besten die Artikel von Arteria. Kurz, gut geschrieben und informativ. Damit sind Sie nämlich schon einen grossen Schritt weiter und können auf Ihrer eigenen Website mal nachschauen, ob sie suchmaschinenfreundlich ist.

Wenn ja dann gratuliere ich – Sie sind up-to-date. Wenn nicht, dann sollten Sie dringend in Aktion treten.

Happy SEO!